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Bayrakdoor Sicherheitstüren

Eine Sicherheitstür richtig ausmessen

Die kurze Antwort: Eine Sicherheitstür wird an der Türöffnung aufgemessen, nicht am vorhandenen Türblatt. Drei Maße sind nötig: lichte Breite, lichte Höhe und Wandstärke. Werden sie falsch genommen, passt die Zarge nicht in die Öffnung — deshalb misst der Hersteller auf und trägt die Verantwortung dafür.

Warum die Öffnung und nicht das Türblatt messen?

Das vorhandene Türblatt sitzt in seiner eigenen Zarge und ist kleiner als die tatsächliche Öffnung. Die neue Tür kommt samt Zarge in die Öffnung. Bestellt man nach den Maßen des Türblatts, fällt die Tür zu klein aus. Der richtige Bezugspunkt ist immer die Rohbauöffnung.

Welche drei Maße werden genommen?

  • Lichte Breite: Zwischen der linken und der rechten Laibung der Öffnung. Gemessen wird auf drei Höhen (oben, Mitte, unten), verwendet wird das schmalste Maß.
  • Lichte Höhe: Vom fertigen Fußboden bis zur Oberkante der Öffnung. Ist der Bodenbelag noch nicht verlegt, wird seine Aufbauhöhe abgezogen.
  • Wandstärke: Sie bestimmt die Breite der Zarge. Putz, Marmor oder eine Fassadenverkleidung werden, sofern vorhanden, mitgerechnet.

Was wird beim Aufmaß außerdem geprüft?

Maße allein genügen nicht. Beim Aufmaß beurteilen wir auch:

  • Öffnungsrichtung: Ob die Tür nach links oder rechts, nach innen oder außen öffnet. Treppen, Heizkörper und die Lage von Schränken entscheiden darüber.
  • Bodenverhältnisse: Höhe der Schwelle und Gefälle des Bodens. Bei Pivot-Modellen muss der Boden für das Bodenlager vorbereitet sein.
  • Elektrik: Die Kabelführung, falls Zutritt per Karte oder Code oder eine Beleuchtung vorgesehen ist.
  • Transportweg: Gibt es einen Weg, auf dem die Tür bis zum Einbauort gelangt? Enge Treppenhäuser und die Maße des Aufzugs können ausschlaggebend sein.
  • Ausrichtung der Fassade: Nach Süden gerichtete und beregnete Fassaden ändern die Wahl der Verkleidung.

Gibt es so etwas wie ein Standardmaß?

Es gibt gängige Größenbereiche, aber Bayrakdoor baut nicht nach Standardmaßen. Jede Tür entsteht nach den Maßen, die beim Aufmaß genommen wurden. Das erspart das Auffüllen und Zuschneiden, mit dem eine fertige Tür sonst in die Öffnung gezwungen wird.

Kann ich selbst aufmessen?

Für eine erste Orientierung ja — das hilft, wenn es um eine Preisspanne geht. Als Fertigungsmaß wird es jedoch nicht übernommen. Schäden durch falsche Maße gehen zulasten des Herstellers, deshalb nimmt unser Team sie. Das Aufmaß ist kostenlos und unverbindlich.

Wann Sie das Aufmaß vereinbaren sollten

SituationRichtiger Zeitpunkt
NeubauSobald der Rohbau steht, vor dem Verputzen
SanierungBevor die alte Tür ausgebaut wird
Bodenbelag noch nicht verlegtSobald die Aufbauhöhe des Belags feststeht
Nur ein Preis gewünschtJederzeit — ein Modellcode genügt

Für einen Aufmaßtermin rufen Sie +90 532 689 21 46 an oder füllen Sie das Vorbestellformular auf der Seite des Modells aus, das Ihnen gefällt.

Gängige Maße sind kein Standard

Maße wie 90x200, 96x205 und 100x210 kursieren im Markt. Sie sind keine verbindlichen Vorgaben irgendeines Normungsgremiums, sondern gängige Größen, auf die sich Massenhersteller geeinigt haben, um Werkzeugkosten zu sparen. Ihre Türöffnung muss ihnen nicht entsprechen.

Villeneingänge zeigen ohnehin keine solche Einheitlichkeit; typisch sind Breiten von 110–140 cm und Höhen von 220–260 cm.

Wie das Maß mit der Konstruktion der Tür zusammenhängt

Mit der Größe wächst nicht nur die Blechmenge; es wächst auch das Gewicht des Türblatts und damit das Drehmoment, das dieses Gewicht auf die Bänder ausübt. Deshalb brauchen breite Türblätter eine andere Anzahl und Art von Bändern — und ab einem bestimmten Punkt wird ein Pivot-System notwendig.

Die Reihenfolge sieht so aus: zuerst wird die Öffnung aufgemessen, dann die Verkleidung gewählt (sie wirkt sich direkt auf das Gewicht aus), dann das Gewicht des Türblatts berechnet und danach das Tragsystem bestimmt.

Häufige Fehler bei der Maßangabe

Die Maße der alten Tür angebenDiese Zahl schließt die Zarge ein — gebraucht wird das lichte Öffnungsmaß
Nur an einer Stelle messenÖffnungen sind nie perfekt rechtwinklig; an drei Stellen messen und das schmalste Maß nehmen
Vom unfertigen Boden aus messenHebt Estrich oder Parkett den Boden später an, schleift die Tür
Die Wandstärke auslassenAus diesem Maß wird die Zargenart bestimmt — es wird am häufigsten vergessen

Höhe der Schwelle

Die Schwelle wird so niedrig wie möglich gehalten; eine hohe Schwelle ist eine Stolperstelle und zugleich ein Problem für die Barrierefreiheit. Außentüren wiederum brauchen ein Detail, das Wasser draußen hält. Beides wird über die Wahl von Dichtung und Schwellenprofil ausbalanciert — eines der Themen, die beim Aufmaß besprochen werden.

Passende Modelle

Sämtliche Modelle finden Sie im Produktkatalog; wie wir fertigen, lesen Sie auf der Seite Über uns.

Häufig gestellte Fragen

Wird eine Sicherheitstür an der Öffnung und nicht an der alten Tür gemessen?

Ja. Gemessen wird die Rohbauöffnung, nicht das vorhandene Türblatt. Die Breite wird an drei Stellen genommen, maßgeblich ist der kleinste Wert; die Höhe wird ab dem fertigen Fußbodenniveau gerechnet.

Wie wird die Höhe gemessen, wenn der Bodenbelag noch fehlt?

Die Stärke des noch zu verlegenden Belags wird von der aktuellen Höhe abgezogen. Beim Aufmaß fragen wir, welcher Belag kommt, und rechnen entsprechend.

Kostet das Aufmaß etwas, und verpflichtet es mich zu etwas?

Aufmaß und Beratung vor Ort sind kostenlos und völlig unverbindlich. Sie müssen das Angebot danach nicht annehmen.

Was ist, wenn die Öffnung nicht rechtwinklig ist?

So gut wie keine Türöffnung ist perfekt rechtwinklig. Wir messen an drei Stellen und arbeiten mit dem kleinsten Maß; die Zarge wird auf dieses Maß gefertigt und bei der Montage waagerecht und lotrecht ausgerichtet.

Was ist, wenn Estrich oder Bodenbelag erst später kommen?

Gerechnet wird ab dem fertigen Fußbodenniveau. Wird das nicht erwähnt, kann die Tür nach dem Einbau am Boden schleifen – deshalb gehört diese Frage beim Aufmaß immer dazu.

Kann ich nach der Freigabe der Maße noch etwas ändern?

Ja, solange die Fertigung nicht begonnen hat. Danach sind Zarge und Türblatt bereits auf dieses Maß zugeschnitten, eine Änderung bedeutet also eine neue Tür. Deshalb holen wir die Freigabe der Maße schriftlich ein.